Matri Culture

Für so lange Zeit in meinem Leben war ich auf der Suche nach Antworten, nach Alternativen zu diesem herrschenden Narativ in dem ich aufgewachsen bin. Tief in mir habe ich es immer gespührt, es gibt einen anderen Weg, andere Möglichkeiten mit dem Leben, unseren Mitmenschen und Mutter Erde umzugehen. Die Welt und uns selbst wieder ins Gleichgewicht bringen, wir leben in einer polaren Welt, es ist Zeit die weibliche Hälfte wieder in uns und unserem Leben zu integrieren.  

Ich habe mich dem Leben und allem lebendigem verschrieben. «All life is sacred», alles Leben ist heilig. Frauen und Kinder sind heilig, Männer, die Tiere, die Natur, alle Lebewesen sind heilig. Die Erde ist ein lebendiger Organismus und wir sind ein Teil davon. Ich sehe mich als Dienerin der Grossen Mutter, der kosmischen Mutter. Sie ist der Ursprung allen Lebens. Es ist Zeit ihr wieder ihren rechtmässigen Platz einzuräumen und mit ihr allem Weiblichem in dieser Welt. Es ist an der Zeit ihr wieder zu vertrauen: Tiefer als in ihre Arme können wir nicht fallen.

If you can dream it, you can do it.

~ Sheralyn Silverstein

Für den Grossteil meines Lebens habe ich meine männlichen Anteile gehasst, hab mir so oft gewünscht ich wäre in einem Frauenkörper geboren. Heute kann ich ihn annehmen, meinen männlichen Körper, und auch alle Anteile in mir, meine weiblichen sowie meine männlichen. Ich fühle sie alle in mir, so stark, so lebendig, sie wollen wirken in dieser Welt, gemeinsam. Ausgerichtet und verankert schaft meine männliche Energie dabei die Voraussetzung dass meine weiblichen Anteile in Erscheinung treten dürfen; die Hüterin, die Priesterin, die Heilerin.  

Es ist mein tiefer Glaube dass wir anfangen müssen wirkliche Alternativen zu leben und zu verkörpern. Heilung fängt in uns an, aus uns heraus können wir sie in die Welt tragen. Ich kreiere Räume die dieser Bewegung gewidmet sind, wo Heilung tatsächlich stattfinden darf, in uns, in Gemeinschaft. «Matri Culture» ist lateinisch und steht wörtlich übersetzt für «Mutter Kultur», eine ganz neue und gleichzeitig ursprüngliche Art und Weise zu denken.

«Mothers at the center», Mütter im Zentrum der Gemeinschaft die Führen.

«There is no need to fight”, es gibt keinen Grund zu kämpfen. Wir dürfen wieder lernen loszulassen und zu fühlen. Sichere Räume kreieren wo wir aufgefangen werden und all unsere Masken ablegen dürfen, hier müssen wir nichts mehr tun, niemand mehr sein. Ein Ort der sicher ist, wo wir uns geborgen fühlen, wie einst im Bauche unserer Mütter. Räume erschaffen wo das Leben eben ganz ist, wir als ganzes Wesen da sein dürfen. Orte um rasten zu können, zum auftanken und um genährt zu werden.  

Das Wissen und die Bewegung geht zurück auf heute immer noch bestehende matriarchale Gesellschaften und Kulturen. Heide Goettner-Abendroth ist eine von vielen Frauen die dieses Wissen wieder neu zugänglich gemacht hat für die Welt und inspirierte auch mich diese Arbeit in die Welt zu tragen. An ihrer internationalen Akademie HAGIA in Deutschlang wird moderne Matriarchatforschung betrieben: Sie zeigen Wege zu einer egalitären Gesellschaft auf, in der die Geschlechter und die Generationen gleichwertig zusammenleben.  

Diese Orte sind dem Erbe unserer mütterlichen Ahnenlinnie gewidmed, sie haben uns bis hierher gebracht. Wir lernen von ihnen, von der Natur, von Mutter Erde. Wir sind dankbar für das Geschenk unseres Lebens.

Blessed be. Blessed do. 

Lehren, Schulen und Communities

  • Internationale Akademie HAGIA  
  • The Maternal Gift Economy Movement  
  • The Nonviolent Global Liberation Community  
  • MatriCulture – Feminine Wisdom School 
  • Schumacher College  
  • GEN – The Global Ecovillage Network  
  • Gaia Education  
  • Dancing Goddess – SHE EDE – Ecovillage Design Education  
  • The Work That Reconnects  
  • The “matriarchy-now” coalition 

Bücher

  • Heide Göttner-Abendroth: Der Weg zu einer egalitären Gesellschaft  
  • Joanna Macy und Molly Brown: Coming Back to Life  
  • Tami Lynn Kent: Wild Feminine  
  • Riane Eisler: Kelch und Schwert  
  • Carol Gilligan: In a Human Voice  
  • Tom Kenyon und Judi Sion: Das Manuskript der Magdalena  
  • Anita Diamand: The red tent  
  • Azra und Seren Bertrand: Womb awakening  

Matri Culture Events

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